Mein Tag: im neuen Alltag ankommen

Von Silke / Stadtbibliothek Ramersdorf

Im neuen Alltag ankommen ist schwierig. Meinen Arbeitsplatz schätze ich aufgrund seiner Vielfalt – der Mischung aus Büroarbeit, Schulkontaktarbeit und Infoservice. Und so sehr ich Ruhe beim Arbeiten schätze, so sehr fehlen mir Begegnungen, Austausch – das Miteinander.

Ein skizzierter Arbeitsplatz zeigt die Arbeitssituation zu hause.

Noch brauche ich etwas Übung, um mich zu Hause für die Arbeit zu disziplinieren. Diese Zeit möchte ich gerne für all das nutzen, wozu sonst zu wenig Zeit ist und stelle fest, vieles geht doch nur vor Ort richtig gut. Die Bibliothek – sie fehlt mir. Dennoch will ich das Beste daraus machen. Die Disziplin und auch die Freude an der Arbeit – beides kommt beim Tun.

Mein Tag: neu im Homeoffice

Büroarbeit in den eigenen vier Wänden ist für mich eigentlich nichts Neues. Die Organisation der Türkischen Filmtage für den Verein SinemaTürk, bei dem ich ehrenamtlich engagiert bin, läuft nur so. Jeder, der dort mitarbeitet, sitzt bei sich zuhause und macht von dort aus die Orga mit Emails schreiben, telefonieren, recherchieren, texten, Rechnungen überweisen usw. Es gibt ein gemeinsames Laufwerk, auf dem alle Dateien gespeichert sind, und Whatsapp-Gruppen als schnelle Kommunikationsschiene.

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Mein Tag: Bestand aufbauen und lächeln …

von Karina, Zentrale Dienste

Ich heiße Karina und verantworte das Medien- und Programmangebot für update, das Bestandssegment für junge Erwachsene der Münchner Stadtbibliothek. Als Einkäuferin und Programmmacherin sitze ich nach wie vor in meinem Büro am Gasteig – mit viel Abstand, ausreichend Seife, aber ohne Kantine und das Gasteig-Gemurmel unter meinem Fenster. Dafür sind mein „lächeln“-Aufsteller und ich etwas näher zusammengerückt.

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Digitalabo und kein Ende

Hallo, hier melden sich stellvertretend für die Stadtbibliothek Am Gasteig Fami Marco und Bibliothekarin Birgit. Für uns gibt es derzeit eigentlich nur noch ein Thema: das Digitalabo. Ihr könnt uns glauben, wir sind begeistert! Mit so einem riesigen Zulauf hätten wir nicht gerechnet: München dreht völlig durch und wir mit! Seit einer Woche sind wir nur noch damit beschäftigt, Digitalabonennt*innen anzumelden. Das funktioniert nämlich nicht automatisch.

Jede Anfrage wird von uns händisch eingetragen. Hierbei werden wir hier im Gasteig glücklicherweise von einigen Kolleg*innen aus den Stadtteilbibliotheken unterstützt. Wirklich täglich staunen wir über die steigende Anzahl an Neuanmeldungen. Und damit ihr auch staunen könnt: Wir haben bereits über 4.000 Menschen angemeldet. Ehrlich gesagt, auch wenn wir ab und zu etwas über die Anmeldungsflut verzweifeln, sind wir ziemlich happy und haben gerade einen der schönsten Jobs. Wir tun gerade etwas Gutes und Sinnvolles und ermöglichen den Münchnerinnen und Münchnern den Zugang und Medien und Informationen – also, weiter so München 😉

Und plötzlich sind wir alle ein Stück diverser

von Sarah Hergenröther / 360°-Agentin für kulturelle Vielfalt und Diversitätsentwicklung

Eigentlich ist das Quatsch, denn wir waren schon immer divers, vielfältig. Und trotzdem scheint es jetzt in der aktuellen Situation besonders sichtbar zu werden. Plötzlich gelten – je nach Familienkontext und Arbeitssituation – für alle ganz verschiedene Bedingungen. Wie beschäftigt man in der Isolation die Kinder? Wie geht Homeoffice und Homeschooling zusammen? Wie verhindert man Vereinsamung, wenn man alleine lebt? Wie versorgt man ältere Familienmitglieder und Nachbarn? Und wie hilft die virtuelle Welt, Brücken zu schlagen zu anderen Menschen und in die Welt vor der eigenen Haustüre?

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Mein Tag: Der 17/7-Kinderclub

Servus, mein Name ist Florian. Normalerweise kann ich in der Musikbibliothek Am Gasteig meine Kund*innen rund um das Thema Musik informieren und bei der Suche nach passenden Medien helfen.

Momentan befinde ich mich zusammen mit meiner Frau und Kindern zwei Wochen in häuslicher Quarantäne. Inklusive Heimunterricht sind meine Frau und ich quasi Entertainer in einem 24/7-Kinderclub (ok, abzüglich Schlaf sind wir bei 17/7 ;)). In diesen Zeiten weiß man wirklich sehr zu schätzen, was Lehrer*innen und Erzieher*innen alles für unsere Gesellschaft und Familien leisten! Andererseits empfinde ich es als großes Glück, soviel Zeit mit meinen Kindern verbringen zu dürfen. Und v.a. kommt auch zuhause die Musik mit Rasseln, Trommeln, Mundharmonika, Flöten, Ukulele und Gitarre wahrlich nicht zu kurz.

Foto Schachtel Mensch ärgere dich

Als Symbolbild habe ich das Spiel „Mensch ärgere Dich nicht“ gewählt, weil es tatsächlich aktuell auch zu den Hausaufgaben meines Erstklässlers gehört. Zur Erklärung: es handelt sich um eine Waldorfschule :).

Naja, ich lese daraus: Don’t worry, be happy!!! In diesem Sinne, alles Gute für Alle!

MeinTag: Arbeiten im Büro

von Brigitte / Gründungsbibliothekarin Stadtbibliothek Riem

Mein Arbeitstag heute fand an verschiedenen Orten statt. Da bin ich in einer glücklichen Situation, finde ich: dass ich noch Alltag haben kann, der sich nicht nur zwischen Küchentisch, Badezimmer und Sofa abspielt. Meinen kurzen Arbeitsweg gehe ich zu Fuß, das verschafft mir auch die tägliche Mini-Portion Bewegung und eine Frischlufteinheit.

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